Das Land des VergessensEs ist davon auszugehen, dass in Deutschland weit über eine Million Menschen an Demenz erkrankt sind. Im Land Brandenburg sind es ca. 30.000. Demenz tritt vor allem im fortgeschrittenen Alter auf. Die Zahl der Menschen, die bereits vor dem 60. Lebensjahr betroffen sind, ist gering. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Erkrankung, dabei läßt das Kurzzeitgedächtnis und die Fähigkeit sich zu orientieren nach. Die fortschreitende Konzentrationsschwäche und die wachsende Interesselosigkeit sind für den Erkrankten und die Angehörigen nur schwer zu meistern. Nach und nach verändert sich auch die Persönlichkeit. Der Erkrankte fühlt sich überfordert und reagiert darauf mit Aggression und Gereiztheit oder Trauer und Stille. Weiterhin verliert er die die Fähigkeit einem Gespräch zu folgen. Auch die Angehörigen werden nicht mehr erkannt. Auch wenn die Krankheit nicht aufgehalten werden kann, kann man dem Demenzkranken Lebensqualität und glückliche Momente ermöglichen.
Ein Partner der Brandenburgischen BKK ist die Volkssolidarität Eisenhüttenstadt. Sie hat sich in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg e. V. besonders mit dem Aufbau von Entlastungs- und Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen befasst. Eine Betreuungsgruppe wurde ausgebaut und ein Helferinnenkreis ins Leben gerufen. Die Projekte unterstützten Familienangehörige, für die es so wichtig ist, ihrer Arbeit nachzugehen oder sich im Alltag kleine Freiräume zu schaffen, um wieder Energie aufzutanken. Für die Menschen mit Demenz selbst ist es wichtig, gefördert und gut betreut zu werden
Mehr Informationen und Hilfsangebote zum Thema Demenz erhalten Sie über das Internetportal Wegweiser Demenz.