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Aktionsbündnis gegen Darmkrebs

Brandenburgische BKK beteiligt sich am Aktionsbündnis gegen Darmkrebs

Darmkrebs ist heilbar - wenn er rechtzeitig erkannt wird. Deshalb haben sich die Betriebskrankenkassen in Deutschland - federführend der BKK-Landesverband NORDWEST und der BKK Bundesverband - zu einem Aktionsbündnis gegen Darmkrebs zusammengeschlossen.

Unter offizieller Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers

Das bisher einzigartige Aktionsbündnis der Gesetzlichen Krankenversicherung steht unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Bei diesem Aktionsbündnis schicken die teilnehmenden Betriebskrankenkassen ihren Versicherten im Aktionszeitraum jeweils im Geburtsmonat des 55. Lebensjahres eine „Einladung“ zur Darmspiegelung zu.

Das Informations-Video zum Aktionsbündnis ansehen


Öffnet das Video auf der Bündniswebsite www.bkk-gegen-darmkrebs.de
 

Mehr Aufmerksamkeit für ein einfaches, aber sehr sehr wirklungsvolles Vorsorgeangebot

Die 2002 eingeführte Koloskopie als Krebsvorsorge wird jährlich nur von ca. 3 % der Berechtigten in Anspruch genommen - Tendenz rückläufig. Gemeinsam mit vielen anderen Betriebskrankenkassen will die Brandenburgische BKK zu einer höheren Inanspruchnahme motivieren und dadurch die Darmkrebsrate senken.

Möglicherweise wird diese Aktion richtungsweisend für ein späteres Einladungsverfahren entweder direkt über die Gesetzliche Krankenversicherung oder über Bund, Länder und Gemeinden - ähnlich dem bereits existierenden Mammographie-Screening-Programm bei Brustkrebs. Vorstellbar ist auch, dass über dieses Aktionsbündnis erreicht wird, dass die gesetzliche Koloskopie bereits vor dem 55. Lebensjahr angeboten bzw. dass ein spezifischer Stuhltest, der sicher menschliches Blut im Stuhl nachweist, als „Filter“ eingesetzt wird. Eine Darmspiegelung ist für den Patienten schmerzfrei und nach wie vor die sicherste und genaueste Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs.

Selbsttest als Alternative als Alternative zur ärztlichen Untersuchung

Trotzdem kann sich nicht jeder dazu durchringen und so wird den 55-jährigen alternativ ein kostenloser Stuhltest angeboten. Zu diesem Stuhltest erhält darüber hinaus auch die Altersklasse der 50- bis 54-jährigen eine schriftliche „Einladung“ um die Senkung der Darmkrebsneuerkrankung und der Darmkrebssterblichkeit zu bewirken.

Diese Aktion ist sinnvoll und gut

Für die Versicherten der Brandenburgischen BKK ist das Thema kein Neuland, trotzdem sind wir stolz, an diesem Aktionsbündnis beteiligt zu sein. Dieses umfangreiche und bislang einzigartige Projekt wird durch das Universitätsklinikum Essen, das Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie evaluiert und durch die Felix-Burda-Stiftung, das Netzwerk gegen Darmkrebs sowie die Stiftung Lebensblicke unterstützt.

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