Kontakt zu Ihrer BKK

Impfungen

Die Brandenburgische BKK übernimmt für ihre Versicherten vorbeugend alle nach STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlenen Schutzimpfungen. 

Reiseimpfungen

Die Brandenburgische BKK übernimmt darüber hinaus die Kosten des Impfstoffes für Impfungen, die bei einem Auslandsurlaub von der STIKO empfohlen werden (abzgl. entgangener Rabatte und gesetzlicher Zuzahlungen). Für die anfallenden Arztkosten erhalten unsere Versicherten eine pauschale Vergütung.

Reise-Impfungen gehören nicht zum vorgeschriebenen Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen - die Kostenübernahme wurde freiwillig in unsere Satzung aufgenommen.

Impfung HPV (Humane Papillomviren)

Kosten der Impfung zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs werden von Ihrer Brandenburgischen BKK für versicherte Mädchen und Jungen und junge Frauen und junge Männer im Alter von 12 - 26 Jahre (abzgl. entgangener Rabatte und gesetzlicher Zuzahlungen) übernommen.

Impfkalender

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Impfung gegen Rotaviren

Rotaviren sind die häufigste Ursache für Magen- Darmerkrankungen (Gastroenteritis) im Kindesalter. Ihren Namen erhielten die Viren wegen ihres Erscheinungsbildes im Elektronenmikroskop, wo sie wie ein Rad mit Speichen aussehen (lat. Rota = Rad). Die Kosten der Impfung werden von Ihrer Brandenburgischen BKK (abzgl. entgangener Rabatte und gesetzlicher Zuzahlungen) übernommen.

Das kleine Impf-ABC

Das kleine Impf-ABC erklärt die wichtigsten Krankheiten, vor denen Sie sich durch regelmäßige Impfungen schützen können.

Cholera (griech.) ist eine aus Indien und Süd-Ost-Asien stammende Infektionskrankheit. Die Cholera wird durch den Kommabazillus verursacht und über Lebensmittel, Trinkwasser und direkten Kontakt übertragen. Symptome sind heftiger Brechdurchfall mit rascher Austrocknung des Körpers und Kreislaufversagen. Bis ins 20. Jahrhundert zählte die Cholera weltweit zu den großen Seuchen und forderte Millionen Opfer. Die letzte Epidemie in Europa suchte 1892 Hamburg heim. Bei unzureichenden hygienischen Bedingungen tritt sie in Entwicklungsländern noch heute auf (seit 1990 u. a. in Peru). Die Behandlung erfolgt durch Elektrolytinfusionen und Kreislaufunterstützung.

Diphtherie: die Erkrankung entsteht durch Diphtherie-Erreger, die sich auf den Schleimhäuten u. a. von Nase, Rachen, Kehlkopf und der Haut festsetzen und Gifte bilden. Diese führen zu Entzündungen und zum Absterben von Gewebe. Im Kehlkopfbereich sind Erstickungsfälle die Folge. Geraten die Gifte in den Kreislauf, können z. B. schwere Herzmuskel-, Nieren und Nervenschäden entstehen.

FSME/Zecken-Impfung: Mit einem Zeckenbiss können Borreliose und FSME übertragen werden. Gegen FSME ist die Impfung beim Hausarzt möglich. Wer in einem FSME-Risikogebiet lebt oder eine Reise dorthin plant, kann bei Vorlage seiner Krankenversichertenkarte geimpft werden.

Hepatitis A (infektiöse Gelbsucht): wird durch infizierte Speisen oder Schmierinfektion übertragen. Sie kann bei Erwachsenen schwer verlaufen, heilt aber vollständig aus. Die Impfung wird für Kontaktpersonen zu Hepatitis-A-Erkrankten, Blutern und Personen, die an einer chronischen Lebererkrankung leiden, empfohlen.

Hepatitis B: ist erheblich gefährlicher und kann sich, hervorgerufen durch Sexualkontakt, Blut (Tätowieren, Piercing, etc.) und gegebenenfalls Speichel, zu chronischen Lebererkrankungen, wie Leberzirrhose und Krebs entwickeln. Die Impfung wird für Kontaktpersonen zu Hepatitis-B-Erkrankten (in Familie und Beruf), Dialyse-Patienten, Bluter, Patienten mit chronischer Lebererkrankung und besondere Risikogruppen (z. B. Drogenabhängige) empfohlen.

Hib: steht für das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b, das lebensbedrohliche Hirnhaut- und Kehldeckelentzündungen verursacht. Influenza (Virusgrippe) kann bei vorgeschädigten und älteren Menschen zu schweren Komplikationen führen. Hier ist eine jährliche Schutzimpfung für Risikopersonen angezeigt.

HPV (Humane Papillomviren): Die Brandenburgische BKK übernimmt die Kosten (abzgl. entgangener Rabatte und gesetzlicher Zuzahlungen) für die Impfung von versicherten Mädchen und Jungenund jungen Frauen und jungen Männern im Alter von 12 bis 26 Jahren. Voraussetzung ist, dass der erforderliche Impfzyklus von drei aufeinander folgenden Impfungen durchgeführt wurde.

Influenza: Das Influenza-Virus ist ein RNS-Virus aus der Familie der Orthomyxoviren. Es gibt drei Arten dieses Virus:

  • Besonders Influenza A-Viren zeichnen sich durch große Unterschiede in den Antigeneigenschaften aus, die auf hoher Mutationsfrequenz und Neugruppierungen beruhen. Das primäre Reservoir aller Influenza A- Viren liegt im Wassergeflügel.
  • Influenza B-Viren kommen nur beim Menschen,
  • Influenza C-Viren kommen bei Mensch und Schwein vor.

Malaria: (italien.), Sumpf- oder Wechselfieber, ist eine vom Einzeller Plasmodium verursachte Infektionskrankheit, die in allen tropischen Ländern weit verbreitet ist und zahlreiche Opfer fordert. Malaria wird durch die Stechmücke Anopheles übertragen und prägt sich je nach Erregertyp verschieden aus. Am gefährlichsten ist die Malaria tropica. Sie zeigt sich mit Symptomen wie hohem Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, Anämie, Gelbsucht, Benommenheit. Die Behandlung erfolgt durch Medikamente wie Chloroquin, das auch zur Vorbeugung genommen werden kann.

Masern: (Morbilli), ist eine akute virale Infektionskrankheit bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Die Übertragung von Masern erfolgt durch Tröpfchen (Atemluft u. a.). Die Symptome nach etwa 10 Tagen sind Fieber, Schnupfen und Bronchitis, dann zunehmend hellrote, ineinander fließende Flecken am ganzen Körper, die nach 5 Tagen völlig verschwinden. Nach ca. zwei weiteren Tagen besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Selten treten Komplikationen wie Lungen- oder Gehirnentzündung auf. Die Behandlung erfolgt durch fiebersenkende Maßnahmen.

Mumps (Ziegenpeter): Die Erkrankung verläuft im Allgemeinen harmlos, sie befällt vorzugsweise die Speicheldrüsen. Die Folge sind geschwollene Gesichtsseiten. Bei etwa 10 Prozent der Betroffenen folgt der Erkrankung eine Hirnhautentzündung, die meist gutartig verläuft. Selten entwickelt sich daraus eine Gehirnhautentzündung, die oft zu Hörschäden führt. Bei einer Infektion im Jugend- und Erwachsenenalter besteht die erhöhte Gefahr von Komplikationen, wie beispielsweise Hodenentzündungen.

Pertussis (Keuchhusten) verursacht starke Hustenanfälle, die bis zu mehreren Wochen dauern können. Atemnotanfälle können zu bleibenden Hirnschädigungen führen.

Pneumokokken-Infektion: Die Erkrankung (Tröpfcheninfektion): Lungenentzündung, hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten und Schmerzen beim Atmen. Die Impfung ist empfehlenswert für Risikopatienten, z. B. bei chronischen Lungen- und Herzkrankheiten, Zuckerkrankheit, Krankheiten der Niere, der Blut bildenden Organe, nach Milzentfernungen usw. Poliomyelitis oder Kinderlähmung mit Lähmung sämtlicher Muskeln. Wird heute nicht mehr mit dem geschluckten Lebendimpfstoff bekämpft, sondern mit einem gespritzten inaktivierten Impfstoff gleicher Wirksamkeit.

Röteln: Die Krankheit verläuft meist unkompliziert und oft unerkannt. Anzeichen sind blasser, masernähnlicher Hautausschlag. Schwellung der Lymphknoten, vor allem im Halsbereich und bei Erwachsenen Gelenkschmerzen. Hat eine werdende Mutter nicht bereits durch eine in der Kindheit durchgemachte Rötelerkrankung oder eine Impfung Antikörper gegen Röteln gebildet und erkrankt in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten daran, ist auch das ungeborene Kind betroffen. Die Folgen können schwere Fehlbildungen sein, z. B. Taubheit, geistige Behinderungen, Augenschäden und Herzfehler. Die Impfung dient bei Mädchen vor allem dem Schutz späterer Schwangerschaften. Sie wird aber für Jungen und Mädchen ab dem 15. Monat empfohlen, um besonders werdende Mütter vor einer Rötelinfektion durch erkrankte Kinder zu schützen.

Tetanus oder Wundstarrkrampf wird durch einen weltweit verbreiteten Erreger hervorgerufen, der als dauerhafte Spore in der Erde, in Staub, Fäkalien, auf Holzsplittern, Dornen und rostigen Gegenständen überleben kann. Er dringt über Wunden in den Körper ein, gibt ein Nervengift ab und kann über Krämpfe der Atemmuskulatur zum Tod führen.

 

Impfschutz für die Reise: zu einer optimalen Reisevorbereitung gehört auch die rechtzeitige Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes. Dabei sollte immer geprüft werden, ob die Standardimpfungen vollständig bzw. aufgefrischt sind, denn Reisen erhöht u. U. das Risiko, sich mit einem der damit zu bekämpfenden Erreger zu infizieren.
Daneben gibt es Infektionskrankheiten, die auf bestimmte Regionen begrenzt sind und gegen die bei Reisen Schutzimpfungen empfehlenswert oder gar vorgeschrieben sind. Auch hier sollte man seine Ärztin bzw. seinen Arzt um Rat fragen.

Weitere Informationen auch über das Robert-Koch-Institut.

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